hier ein paar neue Styles aus Wuppertal, Luxemburg, Berlin und Barcelona.
Zu dem Rolltor aus Barcelona gibt es ein Filmchen von dem Animationsfilmstudio magoproduction.
Im September 2012 habe ich die Ehre Teil des großen Projekts WÄNDE SÜDOST in Essen zu sein. Einundzwanzig lokale und internationale Künstler haben mehrere Kilometer trister Schallschutzwandfläche an der A40 in Essen in ein durchgängiges Wandgemälde verwandelt. Weitere Informationen zu den Künstlern und zum Projekt sind auf http://www.waende-suedost.de zu finden.
Hier ein paar Fotos von der Entstehung und vom fertigen Gesamtbild. Auf der 52m langen und ca. 3,80m hohen Schallschutzwand, welche durch jede Menge Rillen und Fugen nicht einfach zu gestalten war, erhielt ich freundlicher Weise Unterstützung von meinem Essener Kollegen Nils.






Liebe Kunstfreunde,
mit diesem Post möchte ich gleich auf zwei Ausstellungen in den kommenden Tagen in Essen aufmerksam machen.
Im Rahmen des Essener Kunstprojekts „WÄNDE SÜD-OST“ stelle ich eine Auswahl meiner aktuellen Werke in der Gigoleria, Storpstraße 9 aus.
Die Vernissage findet am Samstag, den 3. 3. 2012 von 13.30 – 19.00 Uhr im Galerieraum des Essener Künstlers Gigo Dane statt.
Weitere Informationen zum Projekt „WÄENDE SÜD-OST“, bei dem 21 internationale Künstler 3.5 km Wandflächen entlang der A40 in Essen im Sommer 2012 gestalten werden, findet Ihr unter http://www.waende-suedost.de/
Eine Woche darauf, am So. den 11.03.2012 stelle ich eine weitere Auswahl meiner neuesten Werke zur Eröffnung des Restaurants „Tatort Essen“ aus. Da mich die Inhaber Jean Mathis und David Tappeser persönlich baten in Ihrer Gastronomie als Erster zur Eröffnung auszustellen, ist es mir eine kleine Ehre, dieser Anfrage nachzukommen. Der Koch und Inhaber Jean Mathis, welchen ich auch als Künstler sehr schätze, arbeitete bereits in hochklassigen Küchen unter Jean-Claude Bourgueil und Alain Ducasse im Düsseldorfer 2-Sterne-Restaurant „Im Schiffchen“ und dem „La Cour Jardin“ in Paris. Mit täglich wechselnder Speisekarte und wechselnden Kunst-Ausstellungen bin ich mir sehr sicher, dass auf der Rüttenscheider Str. 182 in 45131 Essen demnächst eine der Gastronomie-Adressen Essens entstehen wird.
Weitere Informationen zumTatort Essen findet Ihr unter http://tatort-gastronomie.de/
Sie sind herzlich eingeladen, diese Veranstaltungen mitzuerleben.
Hier eine kleine Auswahl meiner neuesten Arbeiten.


Zusammen mit meinem Kollegen „ANGUS“ sprühten wir im Auftrag des Bauherrn, die vom FENG SHUI Architekturbüro konzipiert und entworfenen Baumschatten auf eine frisch sanierte 50er Jahre Fassade in einer Parallelstraße zum Hohenstaufenring (Balduinstr.9) in Köln.
Entwurf: Ahuti A. Müller und Volkmar Müller
Umsetzung: Angus, Birne – Dominik Hebestreit
Fotos: Fabian, Angus, Martin Heuwold und Dominik Hebestreit



















In der Adventszeit habe ich zusammen mit meinen Kollegen Martin Heuwold und Norman Schlegel eine Krippe auf dem Laurentiusplatz gestalten. Hier ein kleiner Zeitungsartikel der WZ und ein paar Bilder dazu.



Mehr Bilder und Informationen sind auf der Website der Katholischen Kirche Wuppertal zu finden.
http://www.katholische-citykirche-wuppertal.de/willkommen/startseite/graffiti-krippe-2012/#c447
Im September 2011 bekam ich einen Anruf eines Mitarbeiters der Stadt Luxemburg. Gewünscht wurde eine Fassadenbemalung für 3 Reihenhäuser, welche zu einem Jugendclub umgebaut wurde. Nach der Entwurfsphase, welche in Zusammenarbeit mit Vanessa Tjardes geschah ging es im Oktober 2011 mit meinen Kollegen Angus und Megx aus Wuppertal nach Luxemburg zur Umsetzung von insgesamt 4 Reihenhäusern an der Rue Pierre Krier 29 – 33. Der Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit Vanessa Tjardes und in Absprache nach Wünschen des Kunden.
Hier einige Fotos von der Entstehung des Wandbilds.












Hier ein paar Fotos von der fertiggestellten Fassade.
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Diese Wand malten wir im Ramen des Artbase Festivals auf einem Areal der ehemaligen Lungenheilanstalt am Grabowsee in Berlin.
Das Bild ist Teil unserer Serie Wandbilder zu den Lügengeschichten des Freiherrn von Münchhausen.
Konzeption und Entwurf: Felix Gephart
Umsetzung: Angus – N. Schlegel, F. Gephart und ich










Hier sehr Ihr ein paar Seiten aus dem neuen Buch FRESH 2, Cutting Edge Illustrations – Public / Special daab media. Slanted schreibt folgendes über die Buchreihe auf Ihrem Blog.
Illustration ist heute, mehr denn je, salonfähig geworden. Mit dem aufkommen der Fotografie wurde diese aus der Werbung so gut wie verdrängt. Totgeglaubte leben jedoch länger. Somit erfährt Illustration ein grandiosen Siegeszug der sich auf alle Bereiche ausdehnt, egal ob Editorial-Design, Objekt-Design, Architektur oder Streetart. Eine Rückeroberung, welche gerade in Zeiten des medialen Overkills und einer digitalisierten Entfremdung Wärme und Nähe zum Menschen schafft.
Ebenso wie sich in der Musik Grenzen aufgelöst haben und der Mix von Stilrichtungen und Einflüssen seit langem kein Tabu mehr darstellt, kommt es in der Illustration zu ganz ähnlichen Verschiebungen und Aufbrüchen. Zudem ist es ein altes Gesetz, dass aus Underground Mainstream wird. Längst ist Graffiti-Kunst ins Museum gelangt und Streetart in die Werbeindustrie. Einstige Zauberwörter wie Guerilla Marketing gehören zum Repertoire jeder null-acht-fünfzehn Kampagne. Die Kreativ-Szene muss sich also permanent erneuern und erfinden, um das zu bleiben was sie sein will: originell, intelligent, anders.
Mit FRESH Cutting Edge Illustrations offenbart Slanted eine leidenschaftliche Perspektive auf den Bereich der Illustration, die ältere, figurativere und expressivere Schwester der Typografie. FRESH ist eine Zusammenstellung dieser aufregenden und grenzenlosen Bewegung, und stellt eine internationale Sammlung verschiedenster Illustratoren, aktueller Stile und Medien zusammen. Sie wird in einer Serie von drei Bänden präsentiert: Object, Public und Print. Von persönlichen bis zu kommerziellen Illustrationen, von Mode bis Street-Art, von zwei- bis dreidimensionalen Herangehensweisen – die FRESH-Serie beinhaltet mehr als 1.400 Arbeiten. Die Auswahl der in FRESH präsentierten Arbeiten wurde von einer Jury aus professionellen Illustratoren getroffen (Johannes König, Michael Luz, Mone Maurer, Raban Ruddigkeit und André Rösler). FRESH wurde von den Designern des Slanted Magazins und Weblogs, der deutschen Agentur MAGMA Brand Design, gestaltet.
Der zweite Band, “FRESH Public” beschäftigt sich mit Street-Art, Graffiti und Illustration in Bezug auf Architektur, In-Store-Grafiken und öffentlichen Raum. Es hinterfragt die Grenzen in Szene gesetzter Illustration, das Konzept von Permanenz und räumlicher Gegenwärtigkeit. Vorwort von Wayne Anthony, Interviews mit INOPERAbLE Gallery, Pure Evil und Dethkills Collective.
FRESH 2
Cutting Edge Illustrations – Public
Gestaltung: MAGMA Brand Design
Verlag: daab
media
Veröffentlichung: 2011
Umfang: 352 Seiten
Format: 20 x 27 x 2,6 cm
Sprache: Englisch
ISBN-13: 978-3-942597-05-0
Verschiedene Künstler der Wuppertaler Graffiti- und Streetartszene trafen sich an 3 Abenden im September 2011 um in der Clublocation “Sommerloch” bei Getränken und Musik zusammen freestyle drauf los zu malen.
Herraus kam das folgende ungeplante Wandbild.
Beteilgte Künstler waren:
Christian Bolte, Christiane Thomas, Tima Köster, Lucky Son, Soop, Mopetropolis, Moner, ZS und meine Wenigkeit.




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“CARACALS-TAG-DISC” Ultimate Frisbee (Typ: Disccraft, 175g, ca. 27 cm Durchmesser, weiß)
Für das Wuppertaler Ultimate Frisbee Team WUPPERTAL CARACALS, in dem ich selbst auch spiele, entwarf ich dieses Design.
Mehr Infos zum Sport auf www.frisbee-wuppertal.de
Die Scheibe kann für 10,90 Euro zzgl. 4,10 Euro Versandkosten bei mir bestellt oder ohne Versand in Wuppertal Elberfeld bei mir abgeholt werden. (Nur so lange der Vorrat reicht ;)
Vom 7.9. bis zum 9.10.2010 arbeiteten Felix Gephart und Dominik Hebestreit über einen Zeitraum von 5 Wochen an der Umsetzung dieses großformatigen Wandbilds im Auftrag der Maßschneider Innung in Frankfurt. Die Realisierung folgte auf eine gewonne Ausschreibung, welche Felix Gephart durch seinen eingereichten Entwurf gewann. Die Idee zum Bild entwickelten Felix und Dominik bereits Wochen zuvor. Die im Bildhintergrund dargestellten Ziffern auf dem Maßband sind Jahreszahlen, welche sich auf die Geschichte des Hauses der Maßschneider Innung, sowie die Geschichte der Schneiderei, beziehen. Das Wandbild liest sich wie ein Comic, es startet auf dem Maßband links oben im 4. Stockwerk mit der Erbauung des Hauses um 1864 und endet im Erdgeschoß in der Zukunft. Die dargestellten Figuren tragen die Moden aus verschiedenen Zeiten und zeigen Szenen aus dem Schneiderhandwerk. Während der Arbeit an dem Wandbild entstand ein Austausch zwischen den Maßschneidern, Roland Thießen, Renate Kraft, Bernd Vögler und den beiden Künstlern. Ein Streben nach handwerklicher Perfektion, so wie die Lösung individueller gestalterischer Aufgaben sind nur zwei von vielen Gemeinsamkeiten im Arbeitsleben der Sprüher und Maßschneider, welche von beiden Seiten, während der Arbeit vor Ort erkannt und geschätzt wurden.






























Vom 17. Juni – 20. August wird Maxhaus, (Katholisches Stadthaus in Düsseldorf) die Gruppenausstellung “Graffiti im Kreuzgang” zu sehen sein.
Die Ausstellungseröffnung fand am 17. Juni 2011 im Maxhaus in der Schulstraße 11, 40213 Düsseldorf statt. Im Netz unter www.maxhaus.de
Di – Fr 11.00 – 20.00 Uhr
Sa. 11.00 – 18.00 Uhr
in den Schulferien bis 18.00 Uhr
Beteiligte Künstler:
Dominik Hebestreit, Johannes Hennig, Dario Kapicic, Jerome Pflüger und Florian Pohl

Hier ein paar Fotos welche während der Vernissage entstanden sind.






Das Wildstyle-Graffiti ist eine Hommage an ein bekanntes Wildstylepiece, welches zum gleichnamigen Kultfilm in New York Anfang der 80er Jahre gesprüht wurde. An der Kölner Zoowand waren noch ca. 18 weitere Künstler tätig. Ein Besuch vor Ort lohnt sich mit sicherheit.
weitere Informationen unter http://zoo-artgerecht.blogspot.com/











weitere Bilder und Informarmationen seht Ihr auf http://zoo-artgerecht.blogspot.com/
Auch zum Ende diesen Jahres gibt es wieder einen Kalender für das folgende Jahr 2011. Hier sehen Sie ein paar Seiten zum neuen Kalender,
ausschließlich mit hochwertigen Fotografien aus dem diesjährigen Mural/Fassadenmalerei für die Maßschneider-Innung in Frankfurt.
Leider ist mir im Kalendarium im Januar ein Fehler unterlaufen. Der Januar fängt im Kalender mit einem Sonntag, statt mit einem Samstag an.
Der Kalender ist Din A4 groß und kann statt für 12 Euro jetzt für 6 Euro zzgl. 1,45 Euro Versandkosten per email bei mir bestellt werden.




Pünktlich zum 6.12.2010 stand die 1. Birne auf dem Sockel vor der Villa, Friedrich-Ebert-Straße 121 in Wuppertal.




Nach wenigen Tagen war die erste Birne von Unbekannten verzehrt. Aus diesem Anlaß schuf ich eine 2. Birne am selben Ort.
Der WDR nahm dies zum Anlaß und drehte eine kleine Reportage zum Thema “streetart”,
welche am 4.1.2011 in den Lokalzeit Nachrichten des Bergischen Landes ausgestrahlt wurde.
Vom 28.8 – 30.8.2008 fand in Wuppertal der NRW-TAG 2008 statt. Zu diesem Anlass strömten 700.000 Besucher für ein “kulturell vielfältiges Angebot” in die Stadt und in die aus allen Nähten platzenden Schwebebahnen. Die zuvor leer stehenden Ausstellungslocations, die so genannten Elbahallen am Arrenberg im Stadtteil Elberfeld mit dem idealen Standort direkt an der Wupper zwischen den Schwebebahnstationen Robert-Daum-Platz und Pestalozzistraße, boten 200 Künstlern aus unterschiedlichen Genres auf insgesamt 8.000 Quadratmetern Raum. Ein gutes Dutzend Sprüher, zu zwei fast gleichen Hälften aus lokalen und überregionalen Writern bestehend schufen Installationen, malten Styles und Wandbilder, welche bis heute aus der Schwebebahn zu sehen sind. Die gesprühten Illustrationen zu den Lügengeschichten des Freiherrn von Münchhausen von Felix Gephart und Dominik Hebestreit / Birne stechen stilistisch wie auch formal besonders hervor. Weitere Highlights waren Installationen des Promo Stunt Netzwerks und Georg Zangl, sowie Pieces von Megx, Shad, Gratis, Moner, Moser, Hiteck, Mason und Tasso.
In der Juni 2011 Ausgabe des ARTINVESTOR Magazines (06/2010) wird über den Blooomaward, welcher im Rahmen der ART.FAIR 21 Messe in Köln verliehen wurde, berichtet. In dem Interview von Johanna Hunder kommen die einzelnen Jurymitglieder des Blooomawards zu Wort. Ein weiterer sehr interessanter Artikel von Agnes D. Dabrowski mit dem Titel “Spielwiese der Avantgarde” über den neuen HYPE der Streetartszene und die STROKE (urban/streetart Messe in München und Berlin) ist ebenfalls sehr informativ und lesenswert. Auf der BLOOOM, der STROKE 02 und STROKE 03 in Köln, München und Berlin war ich ebenfalls mit großformatigen Leinwandprints der Galerie BOX32 vertreten. Der über den Dächern Wuppertals tronende Wal aus der Zusammenarbeit mit Felix Gephart ist eins der meist verkauften Motive der Galerie.



Im Oktober 2010 erschien das 3. MURALART-Buch im Publikat Verlag. Folgendes schreibt der blog ilovegraffiti über das Buch. Mural art 3 kann online oder in jeder Buchhandlung bestellt werden.
“Wie schon in den beiden Vorgängern nimmt der Autor Kiriakos Iosifidos, Herausgeber des griechischen Graffiti Magazines »Carpe Diem«, seine Leser im DIN A4 Format mit auf eine Reise quer über die Kontinente und gibt ihnen einen Überblick über die größten Wandprojekte und Fassadenmalereien der Welt. Auf 272 Seiten werde über 120 namhafte Künstler, Gruppen und Organisationen der internationalen Szene vorgestellt und lassen es sich auch diesmal nicht nehmen, dem Leser einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt zu geben; niedergeschrieben in Bildern auf den Wänden und Fassaden weltweit.
Die Frage, wo traditionelle Malerei aufhört und Graffiti oder Street Art beginnt, die zunehmende Verwischung der Abgrenzungen dieser Genre sind thematischer Schwerpunkt und überlassen auch diesmal die Entscheidung dem Betrachter selbst.
Künstlern wie MODE 2, die FX CREW, 3 STEPS, ART FACADE, H02, HITOZUKI, SHOK-1, KACAO 77, VULCAN, 2501, SABER, CLYDE, TATS CRU, RON ENGLISH und viele mehr stellen ein weiteres Mal unter Beweis, dass es in der Welt der Wandmalerei in Mitten von Formen und Farben nur eine Grenze gibt, die des Himmels.”
Hardcover, 272 Seiten, Format: 30 cm x 21 cm, Text: englisch.
ISBN: 978-3-939566-28-1



Graffiti für eine EIZO-Printkampagne 2008.
“Birne” Sitzmöbel für das Design und Mode Event “le bloc” im Belgischen Viertel in Köln im Juni 2010 im Auftrag für Ramazzotti.
Fotos vom Event von Tom Smiljanic.
Für private Kunden aus Wuppertal gestaltete Dominik diese Innenwand in den Elbahallen durch Graffiti/Streetart für eine Pivatveranstaltung in Wuppertal.
Eigene Figuren und Charaktere im Lauf der Jahre.
Am Sonntag, den 18.04.2010 findet um 11:00 Uhr im Gewerbepark-Süd in der Hofstraße 64 die Eröffnung der Ausstellung Melange in Hilden statt. Zur Begrüßung spricht Horst Thiele, Bürgermeister von Hilden. Gezeigt werden sehr verschiedene Arbeiten von insgesamt 18 Künstlern. Alle Kunst- und Kulturinteressierte Menschen und Writer sind herzlich eingeladen. Weitere Infos zur Kunst und zur Anfahrt gibt es unter www.job-gess.de/Kunstausstellung Melange. Die Ausstellung ist bis zum 02.05.2010, Di. – Fr. von 14.00 – 18.00 Uhr und Sa. So. von 11.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Vom 11. bis zum 18.7. 2010 fand im Edith Stein House in Breslau/Polen das sozial engagierte muralart-Projekt “DIVERCITY” mit amerikanischen, polnischen und deutschen Künstlern statt.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen polnischen, amerikanischen und deutschen Künstlern wurden zwei großformatige Fassaden in Breslau bemalt und besprüht.
Die Figuren auf den Fotos 4, 5 und 6 (von links in der oberen Reihe) sind von meinem guten Freund und Künstlerkollegen Christian Bolte. Seine Arbeiten finden Sie auf http://www.christianbolte.de/index.html
Leinwände 2009
In Zusammenarbeit schufen Felix Gephart und Dominik Hebestreit in einem Zeitraum von ca. 6 Wochen (einschließlich Planung und Entwurf) in Wuppertal 2009 dieses monumentale Wandbild als Illustration zu Münchhausens 2. Reise zum Mond auf einer Fassade der ehemaligen Elbafabrik. Der Bildinhalt zeigt verschiedene Charaktere der Weltgeschichte,die sich, wie auf dem Mond üblich auf Fliegen fortbewegen.
Eine gesprühte Illustration zu Gottfried August Bürgers “Münchhausens Wunderbare Reisen und Abenteuer”.
DER HIRSCH DER EINEN KIRSCHBAUM TRUG
Doch lassen Sie mich vielmehr erzählen, was ich mit meinen eigenen Augen sah. Einst als ich mein Blei verschossen hatte, stieg mir, ganz wider mein Vermuten, der stattlichste Hirsch von der Welt auf. Er blickte mir so mir nichts dir nichts ins Auge, als ob er´s auswendig gewusst hätte, dass mein Beutel lehr war. Augenblicklich lud ich indessen meine Flinte mit Pulver und darüber her eine ganze Handvoll Kirschsteine, wovon ich, so hurtig sich das tun ließ, das Fleisch abgezogen hatte. Und so gab ich ihm die volle Ladung mitten auf seine Stirn zwischen das Geweih. Der Schuss betäubte Ihn zwar, er taumelte, machte sich aber doch aus dem Staube.
Ein oder zwei Jahre danach war ich in ebendemselben Walde auf der Jagd, und siehe! zum Vorschein kam ein stattlicher hirsch mit einem voll ausgewachsenen Kirschbaume, mehr denn zehn Fuß hoch, zwischen seinem Geweihe. Mir fiel gleich mein voriges Abenteuer wieder ein, ich betrachtete den Hirsch als mein längst wohlerworbenes Eigentum und legte ihn mit einem Schusse zu Boden, wodurch ich denn auf einmal an Braten und Kirschtunke zugleich geriet, denn der Baum hing reichlich voll Früchte, die ich in meinem ganzen Leben so delikat nicht gegessen hatte. (Zitat, Seite 25-26)
Entwurf und Umsetzung: Dominik Hebestreit
Eine gesprühte Illustration zu Erich Kästners “Münchhausens Wunderbare Reisen und Abenteuer zu Wasser und zu Lande” entstanden zum NRW-Tag 2008 auf dem Gelände der ELBA-Hallen in Wuppertal.
“Einmal jagte ich einen Hasen zwei Tage lang. Mein Hund brachte ihn immer wieder heran, aber ich konnte und konnte nicht zum Schuß kommen. Es grenzte an Hexerei, und obwohl ich nicht an derlei glaube, wußte ich keine andere Erklärung. Endlich traf ich den Hasen. Der Hund apportierte den Hasen, und was, glaubt ihr, sah ich? Das Tier hatte nicht nur die üblichen vier Läufe, sondern auch noch zwei Vorder- und zwei Hinterläufe auf dem Rücken! Waren die zwei unteren Paare müde, warf er sich wie ein Schwimmer herum und rannte auf dem Rücken weiter.” Zitat: Seite 40 (4. Kapitel “Die Enten an der Schnur und andere Jagdgeschichten”) von Erich Kästner “Die wunderbaren Reisen und Abenteuer zu Wasser und zu Lande des Freiherrn von Münchhausen”
Entwurf und Umsetzung: Birne / Dominik Hebestreit
Eine gesprühte Illustration zu Gottfried August Bürgers “Münchhausens Wunderbare Reisen und Abenteuer”, entstanden zum NRW-Tag 2008 auf dem Gelände der ELBA-Hallen in Wuppertal.
Entwurf: Felix Gephart
Umsetzung: Felix Gephart und Dominik Hebestreit
RÜCKKEHR IN DIE HEIMAT (Der Baron trägt Pferd und Kutsche)
“Ich nahm Abschied und verließ Rußland um die Zeit der großen Revolution, vor etwa vierzig Jahren, da der Kaiser in der Wiege, nebst seiner Mutter und ihrem Vater, dem Herzoge von Braunschweig, dem Feldmarschall von Münnich und vielen anderen anderen nach Sibirien geschickt wurde. Ich musste, weil mein Litauer (sein Ross) in der Türkei geblieben war, mit der Post reisen. Als sich´s nun fügte, dass wir an einem engen hohlen Weg zwischen Dornenhecken kamen, so erinnerte ich den Postillon mit seinem Horne ein Zeichen zu geben, damit wir uns in diesem engen Passe nicht etwa gegen ein anderes entgegenkommendes Fuhrwerk festfahren möchten. Mein Kerl setzte an und blies aus Leibeskräften in das Horn, aber alle seine Bemühungen waren umsonst. Nicht ein einziger Ton kam heraus, welches uns ganz unerklärlich, ja in der Tat für ein rechtes Unglück zu achten war, indem bald eine andere uns entgegenkommende Kutsche auf uns stieß, vor welcher nun schlechterdings nicht vorbeizukommen war. Nichtsdestoweniger sprang ich aus meinem Wagen und spannte zuvörderst die Pferde aus. Hierauf nahm ich den Wagen nebst den vier Rädern und allen Päckereien auf meine Schultern, und sprang damit über Ufer und Hecke, ungefähr neun Fuß hoch, welches, in Rücksicht auf die Schwere der Kutsche eben keine Kleinigkeit war, auf das Feld hinüber. Durch einen anderen Rücksprung gelangte ich, an der fremden Kutsche vorüber, wieder in den Weg. Darauf eilte ich zurück zu unseren Pferden, nahm unter jeden Arm eins, und holte sie auf die vorige Art, nämlich durch einen zweimaligen Sprung hinüber zu und herüber, gleichfalls herbei, ließ wieder anspannen und gelangte glücklich am Ende der Station zur Herbege.” (Seite 67-68)
Gerade am Beton sieht man´s, 6:40 Min, Imagefilm, Wuppertal 2009. Felix Gephart und Dominik Hebestreit tragen Leitern und sprechen in Wuppertal vor Ihren Bildern über Ihre großformatigen Wandprojekte.
Irgendwelche Araber, ein Kunst-Film von: Jerome Pflüger und Dominik Hebestreit ©2003
Der Film “Irgendwelche Araber” behandelt das Thema Graffiti, ohne es selber bildlich darzustellen. Interviews mit Graffitisprühern aus dem Rheinland bilden den Grundstein durch die Tonebene des Films. Die Bildebene zeigt “Found Footage” von bekannten etablierten Künstlern wie: Pablo Picasso, Joseph Beuys, Andy Warhol, Salvador Dali, Jörg Immemdorf, Nam Jun Paik, Georg Baselitz, Robert Rauschenberg, Man Ray und Rene Magritte. Die Tonebene wurde zum Bild synchronisiert, so dass der Eindruck entsteht das die interviewten Künstler über Graffiti sprechen. Durch die Bildebene (Bildende Kunst) gewinnt die Tonebene (Graffiti) ihr Gewicht, Seriösität, Bedeutung und Ernsthaftigkeit. Zugleich erscheinen die „Künstler“ mit Ihrer neu gewonnenen Umgangssprache in einem fragwürdigen und komischen Licht.
Es entsteht ein Konflikt zwischen Graffiti und Bildender Kunst, der beim Betrachter die Frage aufwirft: Was ist Kunst, was ist nicht Kunst und die Frage nach der Gesellschaftlichen Anerkennung.
“Birne” ein Dokumentarfilm über seine Arbeiten im öffentlichen Raum aus dem Jahr 2005.
Und die Arbeiten sind immernoch fresh! Einen Teil der Bilder seht Ihr unter “Graffiti bis 2006″ auf dieser website.
Eine gesprühte Illustration zu “Die wunderbaren Reisen und Abenteuer zu Wasser und zu Lande” von Erich Kästner auf einem Kinderspielplatz für das Jugendamt der Stadt Wuppertal in Wuppertal Barmen.
DER TRINKFESTE GENERAL aus den Reisen nach Russland und St. Petersburg.
“Wer viel friert, trinkt viel und bekommt allmählich eine erstaunliche Übung darin. Ich lernte Leute kennen, die so viel trinken konnten, dass ich vom bloßen Zusehen einen Rausch kriegte. Was nicht heißen soll, dass ich immer nur zusah. Am meisten von allen vertrug ein General mit grauem Bart und kupfernem Gesicht. Im Krieg mit den Türken hatte er bei einem Säbelkampf die Schädeldecke eingebüßt und behielt deswegen immer, auch wenn wir tafelten, seinen Hut auf. Er leerte während des Essens mindestens 3 Flaschen Wodka und hintendrein noch eine Flasche Arrak. Es kam aber auch vor, dass er zwei Flaschen Arrak trank. Doch so viel er auch trinken mochte – betrunken wurde er nie.
Ich stand vor einem Rätsel, bis ich hinter das seltsame Geheimnis kam. Der General pflegte etwa jede Stunde seinen Hut ein wenig hochzuheben. Und eines Abends bemerkte ich, dass er nicht nur seinen Hut hochhob, sondern auch eine daran befestigte silberne Platte, die ihm als Schädeldecke diente. Auf diesem ungewöhnlichen Weg stieg der angesammelte Alkoholdunst wie eine Wolke aus seinem Kopf hoch, und er war wieder nüchtern wie zu Beginn der Mahlzeit.
Meine Freunde Freunde wollten mir nicht glauben. Da trat ich einmal, als er eben den Hut wieder aufgesetzt hatte, hinter ihn und hielt einen Fidibus, den ich an meiner holländischen Pfeife angezündet hatte, mitten in die aufsteigende Alkoholwolke. Das gab ein prächtiges Schauspiel! Denn die Wolke entzündete sich und schwebte in bläulichem Feuer wie ein Heiligenschein über dem Hut des alten Herrn.” (Seite 23 – 28)
“BRAIK the Chains” ist ein dokumentarisches und subjektives Portrait eines jungen Erwachsenen, der die weltweite Writing-Subkultur in einer Person verkörpert. Braik ist stark in der HipHop-Kultur und in ihren drei Elementen Rap, Breakdance und Graffiti verwurzelt und studiert Grafik an der Fachhochschule in Dortmund. “Braik” aka “Crille” hat über einen Zeitraum von über 10 Jahren deutschlandweit und auch darüber hinaus Graffiti gesprüht. Sein „Style“ im Writing ist „traditionell“ und auf New Yorker und Berliner Vorbilder zurückzuführen. Im Jahr 2005 brachte er sein erstes Soloalbum “Die gute Welt” mit deutschem Sprechgesang/HipHop heraus.
„Braik the Chains“ ist ein Szeneportrait einer Subkultur und bietet einen filmischen Einblick in die Writingszene. Der für die Graffitiszene typische Lebensstil des Protagonisten zwischen illegalem Sprühen, Party und Fachhochschule wandelte sich während der Dreharbeiten aus verschiedenen persönlichen Gründen. Seine Person, sein Charakter, seine traditionelle Art des Writing, seine Weltanschauung und sein Humor stehen im Mittelpunkt des Films.
Im Moment sind leider alle DVD´s vergriffen.
“Eine Idee formiert sich” Mischtechnik auf Papier, 2008
Aktzeichnungen























































































![Feier in den Elba Hallen in Wuppertal [Foto: Henrik Wiemer]](http://big-birne.de/site/wp-content/uploads/2010/08/web.19-150x99.jpg)
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![Feier in den Elba Hallen in Wuppertal [Foto: Henrik Wiemer]](http://big-birne.de/site/wp-content/uploads/2010/08/web60-150x99.jpg)
![Feier in den Elba Hallen in Wuppertal [Foto: Henrik Wiemer]](http://big-birne.de/site/wp-content/uploads/2010/08/web62-99x150.jpg)





















































































































































































